Originaltitel: Before I die
Autorin: Jenny Downham
Verlag: Goldmann
ISBN: 978-3-442-47106-5
Seiten: 320
Datum: November 2009
Extra: Leseprobe, Filmtrailer

Inhalt: Tessa hat keine Lust mehr, ihre Zeit mit Krankenhaus und Therapie. Sie gibt den Kampf auf und beschließt, in ihren letzten Monaten all das zu tun, was sie noch vor ihrem Tod machen will: Autofahren, Diebstahl, Sex, und weitere sieben Punkte, die sie mit ihrer besten Freundin Zoey erleben will. Doch dann lernt sie ihren Nachbarn Adam kennen und auf einmal ändert sich ihre Liste und er ihre letzten Monate.

Meine Meinung: Tessa erzählt aus ihrer Sicht in 46 Kapiteln ihre letzten Monate. Meistens spielt die Geschichte in der Gegenwart, nur selten erzählt sie von den vergangenen Jahren.

Wichtig in diesem Buch sind ihre Beziehungen zu ihrem jüngeren Bruder Cal, der gerne Zaubertricks vorführt, zu ihrem alleinerziehenden Vater, der mit Tessas Situation nicht immer zurecht kommt, und zu ihrer Mutter, die versucht, wieder an ihrem Leben teilzuhaben.  Aber auch Zoey und Adam sind wichtige Personen, die Tessa abis zum Ende begleiten. Aber für alle von ihnen ist es oftmals schwer, ihre Entscheidungen nachzuvollziehen und mit ihr zurecht zu kommen. Denn ihre Liste bringt sie oft in unmögliche Situationen, die auch mal brenzlig werden können.

Tessa einzuschätzen war beim Lesen für mich fast unmöglich. Sie hat sich entschlossen, zu sterben und reagiert besonders anfangs sehr depressiv, obwohl es ihre eigene Entscheidung war. Da ich selbst niemanden mit Leukämie kenne, fiel es mir schwer, zu verstehen, wie sie von Kapitel zu Kapitel zwischen Depression, Wut und Freude wechselt. Nur mit Adam erlebt sie wirkliche Liebe, was sich im Verlauf der Geschichte immer bemerkbarer macht.

Fazit: Ein hoffnungsvolles Buch ist es gewiss nicht. Allein die Tatsache, dass Tessa sich mit dem Tod abgefunden hat, ist sehr schwer zu akzeptieren. Da ich ihren Charakter nicht ganz nachvollziehen konnte, hatte ich einige Probleme mit dem Buch. Ansonsten liest es sich recht schnell, besonders das Ende, was mich schließlich doch sehr berührt hat.

Empfehlung:

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