Sonntag war ich auf einem Flohmarkt mit einigen Bücherständen. Sehr interessant fand ich dort eine Frau, die drei oder vier Kisten Bücher dort stehen hatte. Als ich mir das Ganze mal ansehen wollte, sprach sie mich gleich an und erklärte, dass alle Bücher fast ausschließlich diese modernen Vampir-Love-Storys wären. Ob man nun mit  40 oder 50 noch so etwas lesen sollte – ich würde so etwas als Jugendlicher nicht einmal lesen – das sei einmal dahingestellt. Wenigstens gab es noch andere Bücherstände.

Helen Garner – Das Zimmer

„Als sie ihre Freundin Nicola einlädt, für eine dreiwöchige Krebstherapie bei ihr zu wohnen, ist Helen nicht bewusst, was es bedeutet einen sterbenden Menschen zu begleiten. In einer glasklaren Sprache, getragen von liebevollem Humor, erzählt Helen Garner vom Ringen um das Leben, um eine Freundschaft und einen würdevollen Tod. Auf Wunderheilung hofft Nicola vergebens — es ist Helen Garner, die ein Wunder vollbringt: wir lesen eine tieftraurige Geschichte und fühlen uns bewegt, gestärkt, amüsiert und auf wundersame Weise versöhnt mit der gebrechlichen Einrichtung unserer Welt.“

Dieses Buch hab ich zufällig entdeckt. Mit etwas über 170 Seiten ein recht kurzes Buch, aber da ich erst vor Kurzem zum Thema „Bevor ich sterbe“ gelesen habe, dachte ich mir, könnte es ganz interessant werden.

Katharina Hagena – Der Geschmack von Apfelkernen

„Als Bertha stirbt, erbt Iris das Haus. Nach vielen Jahren steht Iris wieder im alten Haus der Großmutter, wo sie als Kind in den Sommerferien mit ihrer Kusine Verkleiden spielte. Sie streift durch die Zimmer und den Garten. Sie schwimmt in einem schwarzen See, bekommt Besuch,  streicht eine Wand an und küsst den Bruder einer früheren Freundin. Iris ahnt, dass es verschiedene Spielarten des Vergessens gibt. Und das Erinnern ist nur eine davon.“

Auf meiner Wunschliste stand das Buch schon etwas länger, allerdings gibt es viele verschiedene Meinungen dazu. Naja, jetzt hab ich es günstig erstanden.

Advertisements