Das Leben kann ungerecht sein, das Wetter aber erst recht. Kaum komme ich gestern Nachmittag nach Hause, kommt die Sonne heraus und es wird warm draußen. Und da frage ich mich, warum ich ausgerechnet dieses Wochenende bis Sonntag Nachmittag zelten musste bei gefühlten fünf Grad. Ich möchte an dieser Stelle aber auch sagen, dass wir trotzdem unseren Spaß hatten. Wir trotzten dem Wetter – oder haben es zumindest versucht.
Die Tiefpunkte waren an dieser Stelle die Nächte, beziehungsweise das morgendliche Aufstehen. Man liegt in einem warmen Schlafsack und ansonsten herrschen 10°C bis 15°C. Welch ein wunderbares Gefühl, wenn man dann wieder eine Nacht in seinem Bett verbringt, in dem man sich, im Gegensatz zu einfachen Liegen, auch umdrehen kann, auf dem eine Decke liegt anstatt eines Schlafsackes, mit dem ich mir zwei Nächte lang regelrechte Kämpfe geliefert habe. Und jetzt kann ich ausgeschlafen den Tag genießen.

Ich werde heute wahrscheinlich auch erneut beginnen, meinen Koffer zu packen. Mittwoch fährt um 5.45 Uhr mein Zug zum Flughafen. Nur noch zwei Tage bin ich also zu Hause, dann heißt es: „Good bye Germany!“
Ich freue mich schon riesig, weiß allerdings nicht, ob ich meine Gastfamilie verstehen werde. Der Mann ist auch noch Walise.

Übrigens konnte ich mich immer noch nicht für Bücher entscheiden. Ich hoffe, ich schaffe eines der Bücher, die ich gerade lese, noch heute oder morgen. Außerdem werde ich mich anstrengen, um noch eine oder zwei Rezis zu schreiben.

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