Die Rezension wurde bereits am 28. August 2010 auf meinem alten Blog verfasst.

Originaltitel: Wish you were dead
Autor: Todd Strasser
Reihe: The Thrillogy (Soundview)
Verlag: Carlsen
ISBN: 978-3-551-35906-3
Seiten: 272
Datum: Juli 2010
Extra: Leseprobe

Inhalt: Soundview ist eine friediche Stadt. Mord oder Entführung – sowas passiert doch nur im Fernsehen. Bis Lucy eines Abends nach einer Party nicht zu Hause ankommt. Madison hat Lucy als letztes gesprochen und glaubt nicht daran, dass sie weggelaufen ist. Schließlich gehört Lucy zu der besten Clique der Schule. Genau wie Madison.
Doch sie kennt den Blog von an-G-kozzt nicht. Irgendwer aus ihrer Schule wünscht Lucy den Tod. Und es stehen noch zwei weitere Namen auf der Liste des mysteriösen Bloggers. Kurz darauf erhält sie eine Warnung. Sie und ihre Freunde aus der Clique seien in Gefahr. Und dann verschwindet auch noch Adam und in Soundview macht sich die Angst breit…

Meine Meinung: Ich habe dieses Buch an einem Tag durchgelesen. Die Sprache ist einfach und die Geschichte leicht zu verstehen. Das Buch ist in 20 Kapitel aufgeteilt, wobei diese sich in unregelmäßigen Abständen erneut unterteilen lassen. Zum einen ist die Geschichte aus der Sicht der reichen, aber sozial engagierten Madison geschrieben. Ein anderer Abschnitt sind elf Blogeinträge von an-G-kozzt und Kommentare von anonymen Internetusern. Und schließlich gibt es Abschnitte, in denen aus der Sicht des Entführers erzählt wird.

Das Buch beginnt leider etwas zäh, steigert sich danach aber enorm. Der Hauptaugenmerk liegt allerdings nicht, wie sich zuerst vermuten lassen würde, auf den Ermittlungen im Fall von Lucys Entführung. Es wird eher gezeigt, wie anfangs keiner an eine schlimme Sache glauben will, schließlich ist Soundview ein friedliches Städtchen. Aber nach und nach ändern sich die Menschen. Es ist oft von Angst die Rede, besonders bei Madison, die von Anfang an etwas Schlimmes ahnt.

Sehr früh kommen viele Fragen auf. Wer ist der Entführer? Wer schickt Madison seit einiger Zeit geheimnisvolle Mails? Wer ist an-G-kozzt? Und was ist mit dem geheimnissvollen Jungen, der auf einer Party plötzlich auftaucht?

Mir schien das Buch anfangs etwas vorhersehbar, aber am Ende war ich wirklich überrascht. Anfangs tröpfelte die Geschichte einfach so vor sich hin, nahm dann allerdings eine überraschende Wendung nach der Anderen.

Fazit: Alles in allem ist es ein einigermaßen gelungenes Buch, das vor allem durch das Ende punktet. Wer andere Bücher von Todd Strasser, alias Morthon Rhue, gelesen hat, wird wohl nicht enttäuscht sein.

Empfehlenswert:

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